Hochtouriges elektrisches IBC-Rührwerk MKE-500 — Dispergator für IBC-Container

2.337,00 €
Bruttopreis
1 900,00 €
Netto

Kompaktes elektrisches IBC-Rührwerk MKZE-500 — wird direkt am DN150-Schraubverschluss montiert, ohne Staplertraverse. Für niedrigviskose Medien bis 500 mPas. Praktisch bei begrenzter Deckenhöhe, mobilem Einsatz oder häufigem Wechsel zwischen Containern. Für 1.000-L-IBC-Container. Edelstahl 1.4571 (316Ti). Lieferzeit 2 Wochen.

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    Pneumatisches IBC-Rührwerk MKP-5000 Ex — ATEX II 2GD Zone 1 und Zone 21

    3.431,70 €
    Bruttopreis
    2 790,00 €
    Netto

    ATEX-zertifiziertes pneumatisches IBC-Rührwerk MKP-5000 Ex für Zone 1 (Gas) und Zone 21 (Staub) — Kategorie II 2GD nach 2014/34/EU, Vollmarkierung EX II 2GD h IIb T4. Druckluftantrieb 6 bis 7 bar — keine elektrische Zündgefahr im Mischbereich. Bis 5.000 mPas. Standardmäßig mit Schmierung der Versorgungsluft — ölfreie Sonderausführung auf Anfrage. Für 1.000-L-IBC-Container. Lieferzeit 6 bis 8 Wochen.

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      Elektrisches IBC-Rührwerk MKE-10000 Ex — ATEX-zertifiziert, Bedienpaneel separat montiert

      3.800,70 €
      Bruttopreis
      3 090,00 €
      Netto

      Elektrisches ATEX-IBC-Rührwerk MKE-10000 Ex für Zone 1 (Kategorie II 2G nach Richtlinie 2014/34/EU). Selbe Ex-Zone wie das MKE-10000 Ex Full ATEX, jedoch mit separat montiertem Bedienpaneel außerhalb der Ex-Zone — typischerweise ca. 1,5 m vom IBC entfernt. Dadurch leichter beim Aufsetzen auf den Container und günstiger im Einkauf. Für hochviskose Medien bis 10.000 mPas, Drehstromantrieb 400 V / 1,5 kW, klappbarer Propeller aus Edelstahl 1.4571 (316Ti). Lieferzeit 6 bis 8 Wochen.

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        IBC-Rührwerk MKE-10000 für hochviskose Medien

        2.890,50 €
        Bruttopreis
        2 350,00 €
        Netto

        Elektrisches IBC-Rührwerk MKE-10000 — das stärkste Modell ohne ATEX. 1,5 kW Drehstrom, bis 10.000 mPas. Drehzahl 140, 200 oder 280 U/min — bei der Bestellung festgelegt. Für Haushaltschemie, Honig, Sirupe. Überhitzungsschutz für Dauerlauf. Für 1.000-L-IBC-Container. Edelstahl 1.4571 (316Ti). Lieferzeit 2 Wochen.

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          Industrielles IBC-Rührwerk MKE-5000 für zähflüssige Medien

          2.521,50 €
          Bruttopreis
          2 050,00 €
          Netto

          Industrielles IBC-Rührwerk MKE-5000 für zähflüssige Medien bis 5.000 mPas — die Mittelklasse zwischen MKE-2000 und MKE-10000. 1,1 kW Drehstrom, Drehzahl 140, 200 oder 280 U/min — wird bei der Bestellung festgelegt. Für 1.000-L-IBC-Container. Klappbarer Propeller aus Edelstahl 1.4571 (316Ti). Lieferzeit ca. 2 Wochen.

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            IBC-Rührwerke und IBC-Mischer für 1.000-L-Container — direkt vom Hersteller

            Wir bauen IBC-Rührwerke seit 2013. Angefangen hat alles mit einem Auftrag aus der Bahnindustrie — ein Zulieferer brauchte ein Gerät, das eine technische Flüssigkeit direkt im 1.000-L-Container aufrührt, ohne Umpumpen. Damals gab es auf dem Markt kaum einfache, bezahlbare Geräte für IBC-Container. Aus diesem einen Sonderauftrag ist die Baureihe geworden, die Sie heute in diesem Shop sehen: zehn Modelle, die zusammen den gesamten Praxisalltag abdecken — vom dünnflüssigen Reiniger bis zum Honig, vom einphasigen 230-V-Anschluss in der kleinen Werkstatt bis zur ATEX-Anlage beim Hersteller von Sprengstoffen.

            Heute produzieren wir knapp 100 Geräte pro Jahr in unserem Werk in Polen. Etwa 50 Personen sind beteiligt — Konstruktion, CNC-Dreherei und -Fräserei, MAG- und TIG-Schweißen, Montage und Endprüfung. Motoren und Getriebe kaufen wir bei europäischen Lieferanten zu; den Rest fertigen wir selbst. Auch das Pulverbeschichten geben wir extern an eine Lackiererei. Das ist wichtig, wenn Sie sich fragen, woher Ihre Geräte kommen — die Antwort lautet: aus einer überschaubaren Werkstatt, in der jemand Sie zurückrufen kann, wenn etwas nicht passt.

            Der Shop shop.teknomatik.de ist unser offizieller Vertriebskanal für den deutschsprachigen Markt. Wenn Sie ein Modell brauchen, das nicht ganz in den Standard passt, schreiben Sie uns — Sonderausführungen machen wir, aber das verlängert die Lieferzeit. Die ehrlichste Zahl, die wir nennen können: bei Sonderausführungen werden aus den üblichen 2 Wochen schnell 4–6 Wochen, weil das Gerät erst konstruiert und dann gefertigt werden muss.

            Die 10 Modelle im Überblick

            Wir haben das Sortiment so aufgebaut, dass sich die Modelle nicht gegenseitig kannibalisieren. Jedes Gerät hat einen klar definierten Einsatzbereich — wenn Sie sich für eines entscheiden, wissen Sie warum.

            Modell Antrieb Viskosität bis ATEX Typischer Einsatz
            MKE-2000 elektrisch 230 V oder 400 V (Auswahl bei der Bestellung) 2.000 mPas nein Universalmodell. Einziges Gerät, das auch als 230-V-Variante zu haben ist.
            MKE-500 elektrisch 400 V, Direktantrieb 900 U/min 500 mPas nein Hohe Drehzahl — Dispergator mit Brücke und Doppelpropeller Ø 140 mm. Passt auf DN150 und DN225.
            MKP-5000 pneumatisch 5.000 mPas nein Wenn Sie keinen Stromanschluss am Arbeitsplatz haben oder Druckluft sowieso im Haus ist.
            MKE-10000 Ex Full ATEX elektrisch 10.000 mPas JA — II 2GD, Zone 1 & 21 (EX II 2GD h IIb T4) Full ATEX. Schaltkasten ATEX-zertifiziert auf der Traverse. Alles in einer Einheit.
            MKE-10000 Ex elektrisch 10.000 mPas JA — II 2GD, gleiche Zertifizierung wie Full ATEX (EX II 2GD h IIb T4) Selbe Ex-Zertifizierung wie Full ATEX, aber Schaltkasten separat (außerhalb der Ex-Zone). Leichter und günstiger.
            MKE-5000 elektrisch 400 V 5.000 mPas nein Industriemittel — Harze, Klebstoffe, dichte Beschichtungen.
            MKP-5000 Ex pneumatisch 5.000 mPas JA — II 2GD, Zone 1 & 21 (EX II 2GD h IIb T4) Pneumatisch mit ATEX. Häufig in Branchen mit Ethanol oder brennbarem Staub in der Produktion.
            MKE-10000 elektrisch 400 V 10.000 mPas nein Unser meistverkauftes Hochviskos-Modell. Für Haushaltschemie, Honig, Sirupe.
            MKZE-500 elektrisch, Direktantrieb 900 U/min 500 mPas nein Kompakt mit Doppelpropeller Ø 140 mm. Direkt am Schraubverschluss — ohne Brücke. Bei der Bestellung wählen: DN150 oder DN225.
            MKZP-1000 pneumatisch, Direktantrieb 900 U/min 1.000 mPas nein Wie MKZE-500, aber pneumatisch. Kompakt, Doppelpropeller Ø 140 mm, direkt am Schraubverschluss (DN150 oder DN225 bei der Bestellung wählen).

            Elektrisch oder pneumatisch — wir helfen bei der Entscheidung

            Das ist die häufigste Frage am Telefon. Die ehrliche Antwort: Wenn Sie einen Stromanschluss haben und keine brennbaren Lösemittel verarbeiten, nehmen Sie ein elektrisches Modell. Es ist günstiger im Betrieb, leiser und braucht keine Kompressoranlage. Wir greifen erst dann zu Druckluft, wenn einer dieser drei Gründe vorliegt: Sie haben in dem Bereich keinen 400-V-Anschluss, Sie haben Druckluft ohnehin im Haus und wollen Strom sparen, oder Sie brauchen die spezielle ölfreie Variante des Druckluftmotors für Lebensmittel oder Pharma.

            Eine Klarstellung, die wir oft am Telefon geben: Pneumatik ist nicht automatisch ATEX. Die Druckluftmotoren selbst haben zwar in der Regel eine ATEX-Zulassung, aber das gesamte Standard-Rührwerk enthält weitere Komponenten, die in der Standardausführung kein ATEX-Zertifikat haben. Wenn Sie eine ATEX-pflichtige Anlage betreiben, brauchen Sie die ausdrücklich ATEX-zertifizierte Variante (MKP-5000 Ex oder eines der elektrischen ATEX-Modelle), nicht das pneumatische Standardmodell.

            Elektrische IBC-Rührwerke — die MKE-Reihe

            Sechs Modelle. Vom kleinen MKE-500 für Wasserlacke bis zum schweren MKE-10000 Ex Full ATEX. Wenn Sie noch nie ein Gerät von uns hatten, fängt das Gespräch meistens beim MKE-2000 an — es ist das einzige Modell in unserem Sortiment, das auch in einer 230-V-Variante zu haben ist (Wahl 230 V oder 400 V bei der Bestellung). Bei den getriebebetriebenen Modellen (MKE-2000, MKE-5000, MKE-10000) wird die Drehzahl bei der Bestellung festgelegt — wir bauen die passende Getriebeübersetzung ein. Drei Standarddrehzahlen stehen zur Verfügung: 140, 200 oder 280 U/min, am häufigsten gewählt wird 200 U/min. Wer flexibler sein will, kann zusätzlich einen Frequenzumrichter dazu bestellen — der erlaubt eine stufenlose Regelung zwischen 50 % und 100 % der gewählten Nenndrehzahl.

            Pneumatische IBC-Rührwerke — MKP und MKZP

            Druckluftmotoren brauchen 6–7 bar und sind im Betrieb teurer als elektrische Motoren. Dafür sind sie robust und halten lange. Die häufigste Anwendung in der Praxis: Lackierbetriebe, die ohnehin Druckluft im Haus haben und auf einen zweiten Stromkreis im Mischbereich verzichten wollen.

            Wichtig zu wissen: Unsere Druckluftmotoren benötigen standardmäßig Schmierung der Versorgungsluft (Wartungseinheit mit Öler). Für Anwendungen, in denen das Medium nicht mit Schmieröl in Kontakt kommen darf — Lebensmittel, Pharma, Kosmetik — bauen wir die Geräte auf Anfrage in ölfreier Sonderausführung. Das ist eine Option, kein Standard.

            ATEX-IBC-Rührwerke — drei Varianten, zwei Bauphilosophien

            Drei Modelle mit ATEX-Zertifizierung nach Richtlinie 2014/34/EU. Alle drei sind als Kategorie II 2GD ausgeführt — geeignet sowohl für Gas-Zonen (Zone 1) als auch für Staub-Zonen (Zone 21). Die vollständige Kennzeichnung lautet EX II 2GD h IIb T4. Wichtig zur Klarstellung — wir hören am Telefon oft die Frage „Was ist hier mehr ATEX und was weniger?" Antwort: Alle drei haben dieselbe Ex-Zertifizierung. Der Unterschied liegt in der baulichen Lösung:

            • MKE-10000 Ex Full ATEX — elektrisch, alles in einer Einheit: ATEX-Motor, ATEX-Schaltkasten direkt auf der Traverse. Plug-and-play für Anlagen, in denen die ganze Mischstation in der Ex-Zone (Gas oder Staub) liegt.
            • MKE-10000 Ex — elektrisch, selbe Ex-Zertifizierung wie Full ATEX (II 2GD, Zone 1 & 21), aber der Schaltkasten wird separat etwa 1,5 m vom IBC entfernt montiert, außerhalb der Ex-Zone. Dadurch leichter beim Aufsetzen auf den Container und günstiger im Einkauf, weil der separate Schaltkasten Standardware sein darf. Das einzige Modell in unserer Reihe mit dieser Bauphilosophie. Voraussetzung: Sie haben Platz für den Schaltkasten außerhalb der Ex-Zone.
            • MKP-5000 Ex — pneumatisch, ebenfalls II 2GD für Zone 1 (Gas) und Zone 21 (Staub). Wenn Sie Druckluft im Haus haben und auf einen elektrischen Antrieb verzichten wollen, ist das die saubere Lösung.

            Insgesamt haben wir aktuell einige Dutzend ATEX-Geräte (alle drei Varianten zusammen) in Polen und Europa im Einsatz — am häufigsten dort, wo Etanol oder andere brennbare Lösemittel als Trägermedium verwendet werden, oder in Betrieben mit explosionsfähigen Stäuben. Eines der Full-ATEX-Geräte steht bei einem Hersteller von Sprengstoffen.

            Kompaktmodelle auf Schraubverschluss (MKZE / MKZP)

            Das MKZE-500 und das MKZP-1000 werden direkt am Schraubverschluss des Containers angeschraubt — keine Brücke, kein separates Gestell. Beide haben Direktantrieb mit etwa 900 U/min (kein Getriebe, keine Drehzahlauswahl) und einen Doppelpropeller Ø 140 mm aus 1.4571 (316Ti) — zwei Propeller fest auf einer Welle, nicht klappbar. Bei der Bestellung wählen Sie die Größe der Containeröffnung: DN150 oder DN225. Praktisch, wenn das Rührwerk dauerhaft am selben Container bleibt oder häufig zwischen Containern wechselt, weil das Gerät leicht ist und alleine getragen werden kann.

            MKE-500 vs. MKZE-500 — der direkte Vergleich

            Beide haben den gleichen Antrieb (900 U/min Direktantrieb) und das gleiche Mischwerkzeug (Doppelpropeller Ø 140 mm). Der Unterschied liegt in der Bauart:

            • MKE-500 — mit Brücke, die auf dem Stahlkorb des IBC-Containers aufliegt. Stabiler, passt auf DN150 ebenso wie DN225, weil die Brücke nicht vom Verschlussgewinde abhängt. Aufgrund der Brücke schwerer — entweder durch zwei Personen oder per Gabelstapler aufgesetzt (Aussparungen für Gabelzinken in der Brücke).
            • MKZE-500 — ohne Brücke, direkt am Schraubverschluss verschraubt. Leichter, alleine handhabbar — aber Sie müssen bei der Bestellung die Verschlussgröße angeben (DN150 ODER DN225), weil das Adaptergewinde fest dazu konfektioniert wird.

            Wie wählen Sie das richtige Modell — die Reihenfolge der Fragen

            Wenn Sie uns anrufen, fragen wir immer in dieser Reihenfolge. Sie können sich die Antworten vorher überlegen — das spart Zeit:

            • Was rühren Sie? Das Medium ist wichtiger als alle technischen Parameter. „Wasserlack" und „lösemittelhaltiger Lack" führen zu zwei völlig verschiedenen Modellen.
            • Wie viskos ist es? Wenn Sie keine Messung haben — ein guter Anhaltspunkt: Wasser hat 1 mPas, Honig zwischen 2.000 und 10.000 mPas (je nachdem, ob frisch oder kristallisiert). Wir haben Erfahrung mit Medien, die so dickflüssig wie Honig sind — das ist die obere Grenze unseres Sortiments.
            • Gibt es Lösemitteldämpfe im Arbeitsbereich? Wenn ja und Ihr Bereich als ATEX-Zone klassifiziert ist: ATEX-Modell. Wenn die Antwort lautet „eigentlich nicht, aber sicher ist sicher" — dann brauchen Sie weder das ATEX-Modell noch das Standard-Pneumatikmodell als Ersatz für ATEX. Pneumatik ist nicht automatisch ATEX.
            • Welche Spannung haben Sie? 400 V Drehstrom ist Standard. Wenn Sie nur 230 V haben — dann wird es das MKE-2000 (das einzige Modell, das auch in 230 V geliefert werden kann).
            • Wie oft wechselt der Container? Ständiger Wechsel mit Stapler → Brücken­modell (MKE-Reihe, MKP-Reihe, ATEX). Container bleibt dauerhaft an seinem Platz → Schraubverschluss-Modell (MKZE/MKZP).
            • Wenn ATEX: Haben Sie Platz außerhalb der Ex-Zone? Wenn ja → MKE-10000 Ex (günstiger, leichter, Schaltkasten separat). Wenn nein → Full ATEX (alles auf der Brücke).
            • Welche Drehzahl brauchen Sie? Bei den getriebebetriebenen MKE-Modellen geben Sie bei der Bestellung 140, 200 oder 280 U/min an. Wenn Sie das nicht wissen — 200 U/min ist die häufigste Wahl.

            Container-Kompatibilität und Klappmechanismus

            Alle unsere Geräte sind für 1.000-L-IBC-Container ausgelegt. Die Brücken­modelle (MKE-2000, MKE-5000, MKE-10000 und alle ATEX-Varianten) passen mit ihrer Standard-Brücke auf alle gängigen Container — Mauser, Schütz, Werit, Sotralentz, Van Leer, Ecobulk, Greif — über die DN150-Öffnung. Das MKE-500 (Dispergator mit Brücke) bedient zusätzlich auch DN225. Die Kompaktmodelle MKZE-500 und MKZP-1000 werden nach Bestellung in DN150 ODER DN225 ausgeführt — die Verschlussgröße wird beim Adapter berücksichtigt.

            Klappmechanismus der 350-mm-Propeller (MKE-2000, MKE-5000, MKE-10000, alle ATEX). Diese Modelle haben einen klappbaren Propeller mit Ø 350 mm — größer als die DN150-Öffnung. Damit das Gerät trotzdem in den Container passt, ist der Propeller klappbar gebaut und arbeitet vollautomatisch: Beim Einsetzen oder Herausnehmen (Motor steht still) fallen die Flügel durch ihre eigene Schwerkraft nach unten zusammen und passen so durch die DN150-Öffnung. Beim Anlaufen des Motors klappt die Fliehkraft die Flügel automatisch nach außen in die volle Arbeitsstellung. Der Bediener muss dafür nichts machen — der Mechanismus läuft mechanisch ab, ohne Eingriff von Hand.

            Die Kompaktmodelle MKZE-500 und MKZP-1000 sowie der Dispergator MKE-500 brauchen diesen Mechanismus nicht — sie haben einen Doppelpropeller Ø 140 mm (zwei feste Propeller auf einer Welle), der klein genug ist, um direkt durch die Öffnung zu passen.

            Häufig gestellte Fragen

            Welches Modell soll ich nehmen, wenn ich nur 230 V habe?

            Das MKE-2000. Es ist das einzige Modell in unserem Sortiment, das wahlweise mit 230 V oder 400 V geliefert wird — Sie geben die Spannung bei der Bestellung an, wir bauen den passenden Motor ein. Alle anderen elektrischen Geräte brauchen 400 V Drehstrom. Diese Frage hören wir am häufigsten von kleineren Werkstätten und KMU-Lackierern.

            Hat das MKE-2000 Gänge wie ein Auto?

            Nein, das ist ein häufiges Missverständnis. Die getriebebetriebenen MKE-Modelle (MKE-2000, MKE-5000, MKE-10000) haben eine feste Getriebeübersetzung, die wir bei der Fertigung verbauen. Sie wählen bei der Bestellung eine von drei Standarddrehzahlen — 140, 200 oder 280 U/min. Die häufigste Wahl ist 200 U/min — das ist die Mittellage, die zu den meisten Medien passt. Wenn Sie zwischen Drehzahlen wechseln wollen, brauchen Sie zusätzlich einen Frequenzumrichter (Option) — der erlaubt eine stufenlose Regelung zwischen 50 % und 100 % der Nenndrehzahl.

            Wann brauche ich wirklich ATEX und wann nicht?

            Wenn Ihr Arbeitsbereich offiziell als Zone 1 oder Zone 2 klassifiziert ist — ATEX ist Pflicht. Die Zonenklassifikation müssen Sie aus Ihrer EX-Dokumentation haben oder mit Ihrem Explosionsschutzbeauftragten klären — wir können Ihnen dazu kein verbindliches Urteil geben. Für ATEX-Anwendungen haben wir drei Modelle: zwei elektrische (MKE-10000 Ex Full ATEX und MKE-10000 Ex) und ein pneumatisches (MKP-5000 Ex). Alle drei sind für dieselbe Ex-Zone zertifiziert.

            Sind die pneumatischen Modelle automatisch funkenfrei?

            Nein, das ist eine wichtige Klarstellung. Die Druckluftmotoren, die wir verbauen, haben in der Regel eine eigene ATEX-Zulassung. Aber das gesamte Standard-Rührwerk enthält weitere Komponenten, die in der Standardausführung kein ATEX-Zertifikat haben. Wenn Ihre Anlage offiziell als ATEX-Zone klassifiziert ist, brauchen Sie die ausdrücklich ATEX-zertifizierte Variante (MKP-5000 Ex) — das pneumatische Standardmodell MKP-5000 reicht für ATEX-pflichtige Anwendungen nicht aus.

            Was ist der Unterschied zwischen MKE-10000 Ex und MKE-10000 Ex Full ATEX?

            Häufige Frage — und oft missverstanden. Beide Modelle sind für dieselbe Ex-Zone zertifiziert. Der Unterschied liegt nicht im Sicherheitsniveau, sondern in der baulichen Lösung. Beim Full ATEX sitzt der Schaltkasten direkt auf der Traverse, ist selbst ATEX-zertifiziert — alles eine Einheit, plug-and-play. Beim MKE-10000 Ex sitzt der Schaltkasten separat (etwa 1,5 m vom IBC entfernt, außerhalb der Ex-Zone) und ist ein Standard-Industrieschaltkasten ohne ATEX-Zertifikat. Das macht das MKE-10000 Ex leichter beim Aufsetzen auf den Container (kein Mehrgewicht des Ex-Schaltkastens auf der Traverse) und günstiger im Einkauf. Voraussetzung: Sie haben Platz für den separaten Schaltkasten außerhalb der Ex-Zone. Wenn nicht — Full ATEX.

            Brauchen die Druckluftmotoren eine spezielle Wartung?

            Ja. Unsere Druckluftmotoren benötigen standardmäßig Schmierung der Versorgungsluft — die Wartungseinheit mit Öler gehört zur Standard-Druckluftinfrastruktur. Wenn das Medium nicht mit Schmieröl in Kontakt kommen darf (Lebensmittel, Pharma, Kosmetik), bieten wir auf Anfrage eine ölfreie Sonderausführung des Motors an. Das ist Aufpreis und keine Standardvariante.

            Wie schnell bekomme ich das Gerät?

            Standardmodelle ab Lager liefern wir in etwa 2 Wochen. ATEX-Modelle brauchen 6 bis 8 Wochen — die Zertifizierung einzelner Baugruppen ist ein langwieriger Prozess. Wenn Sie eine Sonderausführung brauchen (andere Wellenlänge, Spezialmaterial, kundenspezifische Erdung, ölfreier Druckluftmotor), rechnen Sie mit 4 bis 6 Wochen — und ja, das ist tatsächlich die Schwachstelle, die uns Kunden gelegentlich vorhalten: Sondergrößen brauchen Zeit, weil sie individuell konstruiert und gefertigt werden müssen.

            Passt das Gerät auch in Mauser-Container?

            Ja. Mauser ist die Marke, die wir bei deutschen Kunden am häufigsten sehen, und alle unsere Geräte passen problemlos auf den Standard-DN150-Verschluss des 1.000-L-IBC-Containers. Auch Schütz, Werit, Sotralentz, Van Leer und Greif sind kompatibel. Bei seltenen oder älteren Containertypen lohnt sich eine kurze Rückfrage — schicken Sie uns das Datenblatt, dann prüfen wir es vorher.

            Ist das Rührorgan lebensmittelgeeignet?

            Der Werkstoff ist es. Wir verwenden Edelstahl 1.4571 (316Ti) für alle Propeller und Wellen — das ist säurebeständig, vom Werkstoff her lebensmittelgeeignet und beständig gegen Lösemittel. Eines unserer ältesten MKE-2000 läuft seit 2017 in einem Salzbergwerk in Schlesien — wenn das Rührorgan die dortigen Bedingungen aushält, hält es auch in Ihrer Produktion. Für Anwendungen mit dezidierten Food-Contact-Anforderungen (Konformität nach EU-Verordnung 1935/2004 und 10/2011, spezielle Oberflächen­behandlung, zusätzliche Dokumentation) bieten wir eine ausgewiesene Food-Contact-Ausführung als kostenpflichtige Option an. Sagen Sie bei der Bestellung Bescheid, wenn Sie diese brauchen.

            Wie ist die Brücke aufgebaut — und kann man sie mit dem Stapler heben?

            Die Brücke (das tragende Element, das auf dem Stahlkorb des IBC-Containers aufliegt) wird standardmäßig aus lackiertem Konstruktionsstahl St3 gefertigt. Für Anwendungen, die auch beim Tragstruktur Edelstahl verlangen (Lebensmittel, Pharma, Hygiene), bieten wir die Brücke als Option in Edelstahl 1.4301 (304) gegen Aufpreis an. In der Brücke sind Aussparungen für Gabelstaplerzinken vorgesehen — das Gerät kann also entweder von zwei Personen aufgesetzt werden oder mit einem Stapler von einem einzelnen Bediener. In Betrieben mit häufigem Container-Wechsel ist die Stapler-Variante Standard.

            Muss der Bediener den Propeller im Container von Hand auf- und zusammenklappen?

            Nein. Das passiert vollautomatisch. Beim Einsetzen und Herausnehmen (Motor steht still) fallen die Flügel durch ihre eigene Schwerkraft nach unten — der Propeller passt damit durch die DN150-Öffnung. Beim Anlauf des Motors klappt die Fliehkraft die Flügel automatisch nach außen in die Arbeitsstellung. Der Bediener greift nie in den Container, dreht oder schraubt nichts von Hand. Dieser Mechanismus gilt für alle Modelle mit 350-mm-Klapppropeller (MKE-2000, MKE-5000, MKE-10000 und alle ATEX-Varianten). Die Kompaktmodelle MKE-500, MKZE-500 und MKZP-1000 haben dagegen einen festen Doppelpropeller Ø 140 mm — der ist klein genug, um direkt durch die Öffnung zu passen.

            Branchen, in denen unsere Geräte arbeiten

            Wir verkaufen B2B in den deutschsprachigen Raum, nach Polen, Tschechien, Litauen, Schweden und Rumänien. Die Branchen, die am häufigsten kaufen: Hersteller von Haushaltschemie (das größte Einzelsegment für unser MKE-10000), Lackierbetriebe und Farbenhersteller, Lebensmittelproduktion (vor allem Sirupe, Honig, Aromakonzentrate), Kosmetik, Klebstoff- und Harzproduktion, AdBlue-Abfüller, Salzbergbau und Wasseraufbereitung. Eine ungewöhnliche Anwendung, an die wir uns gerne erinnern: ein Hersteller von Tierfutter-Substituten, der früher Stunden täglich von Hand 200-L-Fässer rührte. Nach Umstellung auf MKE-10000 im IBC-Container läuft die Anlage rund um die Uhr im Dauerbetrieb — das Gerät verträgt das, weil es einen Überhitzungsschutz hat.

            Warum bei uns kaufen

            Wir bauen selbst. Konstruktion, mechanische Bearbeitung auf CNC-Maschinen, MAG- und TIG-Schweißen, Endmontage — alles im eigenen Werk in Polen. Sie haben für jede Frage einen Ansprechpartner, nicht eine Hotline.

            Edelstahl 1.4571 (316Ti) als Standard. Nicht als Aufpreisoption, sondern beim Propeller und der Welle jedes Modells. Werkstoff lebensmittelgeeignet, säurebeständig. Für dezidierte Food-Contact-Anforderungen liefern wir die Geräte als Food-Contact-Ausführung gegen Aufpreis.

            ATEX als komplettes Programm. Drei Modelle, alle für Kategorie II 2GD (Zone 1 Gas und Zone 21 Staub), Vollmarkierung EX II 2GD h IIb T4. Zwei Bauphilosophien — alles auf der Brücke (Full ATEX) oder mit separatem Schaltkasten (MKE-10000 Ex). Vollständige Konformitätserklärung. Wir liefern auch die Unterlagen, die Sie für die behördliche Abnahme brauchen.

            Sonderausführungen. Wenn das Standardmodell nicht passt: andere Wellenlänge, Edelstahl-Brücke 1.4301 (304) für Hygieneanwendungen, Food-Contact-Ausführung, ölfreier Druckluftmotor — fast alles ist möglich. Aber ehrlich: rechnen Sie mit 4–6 Wochen statt 2 Wochen.

            Nachgarantie-Service. Ersatzteile direkt vom Hersteller. Das MKE-2000 hat eine Schwachstelle, die wir Ihnen aus Erfahrung nennen können: der Flansch unter dem Getriebe wird normalerweise alle 5 Jahre getauscht. Das ist eine 30-Minuten-Sache.

            Kontakt

            Wenn Sie unsicher sind, welches Modell zu Ihrem Prozess passt — schreiben oder rufen Sie uns an, bevor Sie bestellen. Wir gehen das mit Ihnen durch. Standardlieferzeit für die meisten Modelle liegt bei 2 Wochen, für Stationärrührwerke bei 6 Wochen und für ATEX-Ausführungen bei 6–8 Wochen.